Der Main Radweg

Eine Radreise in die idyllische Landschaft vom Main, führt von Bayreuth über Bamberg und Aschaffenburg nach Mainz. Auf dem Main Radweg steht eine Qualitätsroute mit fünf Sternen zur Eroberung bereit. Die Route ist überall gut ausgebaut und eine großzügige Beschiledrung zeigt den Weg genau an. Dabei werden die Reisenden zunächst über Kulmbach nach Bamberg geführt, die eine von 33 Welterbestätten in Deutschland ist. Noch am ersten Tag ist es möglich, sich die interessante Altstadt von Bamberg anzuschauen. Außerdem kann beispielsweise im Museum für Büro- und Kommunikationsgeschichte vorbei geschaut werden. Bamberg ist die bedeutendste Stadt in Oberfranken. Das alte Rathaus steht auf einer Brücke direkt über der Regnitz. Die vielen Bier- und Cafégärten laden zu einer idyllischen Pause inmitten der hübschen Altstadt ein.

Die Tour auf dem Main-Radweg geht mit dem Fahrrad auf einer landschaftlich schön gelegenen Route nach Hassfurt weiter. Hassfurt liegt zwsichen den beiden Naturparks Steigerwald und Haßberge.  Mit der fränkischen Leichtigkeit im Rücken führt es die Fahrer auf der Route an den traumhaft gelegenen Regionen der Weinberge vorbei, wobei es vereinzelt Gelegenheit zu einer Weinprobe gibt.

Karte

Nach einem Aufenthalt in Hassfurt, wo Sehenswertes, wie zum Beispiel die Altstadt wartet, führt die Reise weiter nach Volkach. Dieser Ort wurde ebenfalls durch seine Weine sehr berühmt und liegt direkt im mainfränkischen Weinanbaugebiet. Im August findet seit mehr als 60 Jahren regelmäßig das Weinfest statt. Auch hier, wie im gesamten Weinland, wartet die eine oder andere Rebensaftprobe auf die Radler, nachdem ein Spaziergang durch die romantische Altstadt innerhalb der gut erhaltenen Stadtmauern unternommen wurde. Volkach ist besonders bekannt für die Mainschleife, an deren Scheitelpunkt der Ort liegt. Durch den Bau eines 6km langen Kanals wurde die sogenannte Weininsel geschaffen, auf denen sich die Orte Sommerrach und Nordheim befinden.

Nun geht die Strecke am nächsten Tag weiter in Richtung Würzburg, womit die nächste Welterbestätte erreicht wird. Dort lädt nicht nur die Würzburger Residenz mit ihrem Hofgarten zu einem Besuch ein.  Die Residenz zählt zu den wichtigsten Bauten des süddeutschen Barocks. Im Treppenhaus ist beispielsweise das größte zusammenhängende Fresko der Welt zu bestaunen. Erschaffen von Giovanni Battista Tiepolo. Der Wiederaufbau nach dem Krieg daurte über 40 Jahr. Heute sind rund mehr als 40 der insgesamt 320 Räume für die Öffentlichkeit zugänglich. Mit zahlreichen Museen und Galerien bietet die Stadt Tag für Tag ein anderes Bild. Ebenso lockt inmitten der erholsamen Landschaft am Mainradweg eine der zahlreichen Veranstaltungen. Zu denen gehört der Würzburger Fasching, der Residenzlauf oder das Würzburger Weindorf.

Während die nächste Tour nach Gmünden/Lohr führt, spüren die Radfahrer den Flair von Frankreich, der über einem Rokokogarten liegt. Über das malerisch gelegene Karlstadt werden die Radfahrer nach Gemünden geführt, das sich als Drei-Flüsse-Stadt präsentiert. Hier trifft die Sinn auf die Fränkische Saale und anschließend auf den Main. Ebenso bleibt vielleicht noch Zeit für einen Ausflug auf das Huttenschloss Gemünden. Das Schloss wurde Anfang des 18. Jahrhunderts auf den alten Grundmauern des zerstörten Schlosses wieder aufgebaut.

Die durchquerten Regionen sind im Landschaftsbild noch immer durch den Weinbau bestimmt. Harmonisch gliedern sich hier die Straßen in das Landschaftsbild, um die Radfahrer nun nach Wertheim weiterzuführen. Das romantische Städtchen hat eine sehenswerten Altstadt zu bieten.

Im Anschluss an die Besuche bei den Bauwerken, wie dem Grafschaftsmuseum, verläuft nun die Fahrt nach Aschaffenburg, durch besonders reizvolle Landschaften. Gleichzeitig wird damit das Tor zum Spessart oder das Bayerische Nizza erreicht. Nicht nur das milde Klima verleiht der Teilnahme an dieser Reise am Main das besondere Etwas.

Auf der Etappe von Wertheim nach Aschaffenburg werden die leichten Steigungen des Spessarts durchrollt. Ziel der Etappe ist das Schloss Johannisburg in Aschaffenburg, das Anfang des 17. Jahrunderts aus rotem Sandstein erbaut wurde.

Am nächsten geht es in das 48km entfernte Offenbach. Hanau bietet sich für eine Pause an, da es einiges zu bieten hat. Zum Beispiel das Schloss Steinheim und das Deutsche Goldschmiedehaus.

Am letzten Tag wartet das Tourenziel Mainz auf die Rad-Enthusiasten. An der Mainmündung werden die Radfahrer für ihre Anstrengungen belohnt – mit einem Panoramabild von der Mündung des Mains in den breiten Rhein.

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